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Wasserpark: Hohes Fördervolumen

Wasserpark: Hohes Fördervolumen

Die geplante Umgestaltung der städischen Freifläche zwischen Illerplatz und Ederufer sei eine gute Maßnahme zur Gestaltung der Zukunftsfähigkeit der Stadt, betonte Bürgermeister Rüdiger Heß und rief diesbezüglich zu mehr Sachlichkeit auf. „Es ist sehr schade, dass dieses tolle Projekt durch die politische Diskussion eine negative Schwingung erhalten hat“, sagte der Rathauschef. Heß bezeichnete vor allem das Fördervolumen in Höhe von 920.000 € bei 1,1 Mio. € Gesamtkosten als geradezu sensationell. „Wir erhalten für die Ederöffnung, die wir seit Jahren angedacht und diskutiert haben, gewissermaßen ein Sponsoring von Bund, Land und Europäischer Union“, erläuterte der Bürgermeister. Natürlich wollten bei so einem hohen Anteil die Fördermittelgeber die grundsätzlichen Inhalte einer solchen Planung mitbestimmen. Deswegen habe die Stadt eine Vorentwurfsplanung vorlegen müssen.

Im Vorfeld zur letzten Stadtverordnetensitzung gab es laut Heß Erörterungen im Ältestenrat und im Bauauschuss, zu denen er offen über die Planungen und die finanziellen Aspekte gesprochen habe. „Zu diesem Zeitpunkt sind seitens der Stadtveordneten keine Nachfragen zu dem Projekt gekommen“, betonte der Bürgermeister. Im Übrigen sei das Gesamtprojekt Ederöffnung bereits Ende 2013 mit dem Ausbau der Fußgängerzone dargestellt und besprochen worden, auch seinerzeit habe es keine kritischen Äußerungen gegeben. „Auf dieser Grundlage wurde vom Stadtbauamt eine Förderanfrage gestellt, zu der dann mit dem Hinweis auf den Einbau von Wasserelementen auch EU-Mittel in Aussicht gestellt werden konnten“, bilanzierte Heß. Die Höhe der Förderanteile aus EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) habe ihn selbst sehr erfreut, erklärte der Rathauschef.

Wenn die Stadtverordnetenversammlung im Rahmen ihrer Beschlussfassung über den Haushalt 2015 in der Dezembersitzung die entsprechenden Eigenmittel der Stadt in Höhe von 170.000 € zur Verfügung stelle, könne die Entwurfsplanung in eine Ausführungsplanung übergeleitet werden. In diesem Zusammenhang sei auch in 2015 die Information der Öffentlichkeit und die Vorstellung des Gesamtprojektes im Rahmen einer Bürgerversammlung angedacht.

Heß betonte, dass nicht nur der „Wasserpark“ separat, sondern das Gesamtprojekt Ederöffnung, Umgestaltung der Uferstraße und Neugestaltung der städtischen Freifläche zwischen Illerplatz, Bremer Straße, Uferstraße und Eder betrachtet werden müsse. „Die jetzt noch unschöne Fläche wird ein zentraler Platz in der Mitte der Stadt mit viel Aufenthaltsqualiät, ähnlich der Umgestaltung des Lahnufers in Marburg“, betonte Heß. Der Rathauschef nannte in diesem Zusammenhang auch das Beispiel der Stadt Freiburg mit den Wasserläufen in der Innenstadt, den sogenannten „Bächle“. Dies sei aber in der Frankenberger Fußgängerzone nicht umzusetzen. „Daher also ein Wasserlauf im eigenen Frankenberger Format, vom Illerplatz hinunter zu unserer Eder“, erklärte der Bürgermeister. Er persönlich habe für die Vorentwürfe nur positives Feedback erhalten, sei es im politischen Bereich, oder in Gesprächen beispielsweise mit dem Seniorenbeirat, dem Kaufmännischen Verein oder Vertretern der Wirtschaftsuntenehmen im Arbeitskreis für Kommunalfragen (AFK). Umso erstaunter sei er, Heß, über die in der letzten Stadtverordnetenversammlung verbissen geführte Diskussion gewesen. Allerdings seien auch die aktuellen Kritiker der Entwürfe nach deren Aussagen in der Stadtverordnetenversammlung vom Grundsatz her für die Ederöffnung. „Angesichts des phänomenal hohen Förderszenarios ist mir persönlich die vehemente Kritik an der Planung unverständlich, wenn man die Ederöffnung eigentlich haben will. Wir sollten doch alle froh sein, dass wir einen solchen städtebaulichen Akzent mit einer Förderquote von über 83 % umsetzen können“, betonte Heß abschließend.

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Ein Jahr Onleihe

Ein Jahr Onleihe

Am 06. Dezember 2013 ist die Onleihe der Stadtbücherei Frankenberg offiziell gestartet. Sie ist seither Mitglied im OnleiheVerbundHessen, dem mittlerweile über 70 hessische Bibliotheken angehören. Seit dem Zeitpunkt können die Nutzer der Stadtbücherei dort eBooks, ePaper, eAudios, eVideos und andere digitale Werke über das Internet ausleihen und auf eigene Endgeräte, wie z.B. eBook-Reader, Tablets und Computer herunterladen. Dies ist 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche von zu Hause aus oder Unterwegs möglich.

Wie erfolgreich dieses Angebot ist und wie gut es von den Bibliotheksnutzern angenommen wird, zeigen die Ausleihzahlen: Vom Start der Onleihe 2013 bis Anfang Dezember 2014 wurden rund 5.400 eMedien von den Frankenberger Bibliothekskunden auf der Internetseite www.onleiheverbundhessen.de ausgeliehen.

Voraussetzung für die Nutzung des OnleiheVerbundHessen ist ein gültiger Büchereiausweis der Stadtbücherei Frankenberg oder einer der anderen, teilnehmenden Bibliotheken.


Weitere Informationen zum OnleiheVerbundHessen erhalten Sie bei der Stadtbücherei Frankenberg, Frau Barbara Manke (06451/716820, buecherei@frankenberg.de

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Restaurant Mediteran seit 25 Jahren in der Ederberglandhalle – Aufschwung begann mit der Familie Maric

Restaurant Mediteran seit 25 Jahren in der Ederberglandhalle – Aufschwung begann mit der Familie Maric

Im November 1989 übernahm die Familie Maric den Restaurantbetrieb in der Ederberglandhalle. Vorangegangen waren umfangreiche Umbauarbeiten in den Räumlichkeiten des Restaurants, die vorher ähnlich gestaltet waren wie im Hallenbereich.

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Interkommunale Zusammenarbeit: Bürgermeister fordern höhere finanzielle Unterstützung des Landes

Interkommunale Zusammenarbeit: Bürgermeister fordern höhere finanzielle Unterstützung des Landes

Im Rahmen eines informellen Gedankenaustausches außerhalb des Protokolls sprachen die Bürgermeister des Kommunalen Serviceverbundes Frankenberger Land auch über die Neuordnung des Kommunalen Finanzausgleichs, die das Hessische Finanzministerium für 2016 plant.

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Heß: Stadt Frankenberg wird zur Grundsteuererhöhung gezwungen - Kommunen im Zangengriff zwischen Land und Landkreis

„Das Land Hessen will sich offensichtlich über die Kommunen und über die Bürgerinnen und Bürger entschulden", erklärte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Mit dieser scharfen Kritik reagierte Heß auf den jüngsten Finanzplanungserlass des Landes, nach dem Kommunen mit defizitären Haushalten quasi vorgeschrieben wird, die Hebesätze für die Grundsteuer B auf einen 10-%ig höheren Satz über dem Landesdurchschnitt zu erhöhen.

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Baumpflanzaktion als Zeichen der Integration

Am vergangenen Freitag (11.10.) stiftete die Ahmadiyya Muslim Jamaat aus Frankenberg der Stadt einen Schnurbaum. Gemeinsam mit Bürgermeister Heß pflanzten sie diesen in der Bottendorfer Straße ein. Dieser Baum soll ein Zeichen für die Integration der Ahmadiyya Muslim Jamaat in die deutsche Gesellschaft sein. „Ein Baum ist genau das richtige Symbol für eine dauerhafte Freundschaft, denn dieser lebt lange und ist stark mit dem Boden verwurzelt", sagte ein Sprecher der Ahmadiyya Muslim Jamaat beim gemütlichen Beisammensein mit Kaffe und Kuchen nach der Einpflanzung.

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Bürgermeister Heß setzt sich mit Ortsvorstehern für Dorferneuerungsmittel ein - Gespräch mit Umweltministerin Hinz in Wiesbaden

Bürgermeister Heß setzt sich mit Ortsvorstehern für Dorferneuerungsmittel ein - Gespräch mit Umweltministerin Hinz in Wiesbaden

Gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Claudia Ravensburg und Jürgen Frömmrich setzten sich in Wiesbaden Bürgermeister Rüdiger Heß, Ortsvorsteher Klaus-Peter Stein aus Geismar und Ortsvorsteher Karl Hecker-Michel aus Dörnholzhausen für die weitere Förderung der Dorferneuerung in den beiden Frankenberger Stadtteilen ein. Zuletzt war die Bewilligung von Zuschussmitteln im Rahmen der Dorferneuerung, insbesondere auch für private Maßnahmen, etwas ins Stocken geraten.

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Baugebiet Bachwiesen: Weiterer Aufruf zur Sachlichkeit

Gegenüber den Gegnern des geplanten Baugebietes Bachwiesen im Stadtteil Röddenau hat Bürgermeister Rüdiger Heß nochmals zur Sachlichkeit aufgerufen. „Selbstverständlich stehe ich allen Einwendungen offen und neutral gegenüber", bekräftigte der Rathauschef.

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Neue Bahnschrankenanlagen in Frankenberg: Heß fordert moderne Signaltechnik

Zur Erhaltung des Verkehrsflusses auf den innerstädtischen Straßen in Frankenberg fordert Bürgermeister Rüdiger Heß bei den jetzt aufzubauenden beschrankten Bahnübergängen eine Installation von moderner Signaltechnik.

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Modellkommune Frankenberg "Familienstadt mit Zukunft" startet breiten Beteiligungsprozess

Modellkommune Frankenberg "Familienstadt mit Zukunft" startet breiten Beteiligungsprozess

Seit 2006 ist Frankenberg als eine von zwei Modellkommunen im Land Hessen „Familienstadt mit Zukunft" anerkannt. In der Projektlaufzeit soll die Familienfreundlichkeit in der Stadt für Familien mit Kindern attraktiver gestaltet werden. Hintergrund ist  - wie vielerorts in ländlichen Gemeinden - die seit Jahren rückläufige Bevölkerungszahl; geringe Geburtenraten und Abwanderung v.a. der jungen Menschen.

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